Pressemitteilung zum Protest am 11. Juli

Am 11. Juli wird in Schnellroda gegen ein überregionales faschistisches Vernetzungstreffen demonstriert

Am 11. und 12. Juli treffen sich rund 600 extrem rechte, völkische und antidemokratische Akteur*innen aus den Reihen der AfD, der Burschenschaften, von Nazi-Kameradschaften und aus dem rechtsbürgerlichen Kontext in dem Dorf Schnellroda (Steigra/Saalekreis), um es in Beschlag zu nehmen. Dagegen protestiert seit fast zehn Jahren das Kollektiv IfS dichtmachen. Auch dieses Jahr wird das sogenannte „Sommerfest“ des faschistischen „Verlag Antaios“ nicht unkommentiert gelassen und es wird am 11. Juli ab 14 Uhr in Schnellroda vor der Gaststätte „Zum Schäfchen“ zum Protest aufgerufen.

„Es ist nicht hinnehmbar, wenn 600 extrem Rechte aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen und ein Dorf im Saalekreis nutzen, um ihre Hasspropaganda zu verbreiten und völkische Umsturzpläne voranzubringen. Gerade in Zeiten der Faschisierung ist es umso wichtiger, die Zentren der extremen Rechten, von denen auch die faschistische AfD profitiert, mit Widerspruch und Protest zu konfrontieren.

Als Kollektiv IfS dichtmachen laden wir alle Antifaschist*innen dazu ein, gemeinsam mit uns und vielen anderen gegen rassistische Remigrationsfantasien, die Abschaffung der Demokratie und völkische Umsturzversuche zu demonstrieren und ein starkes Zeichen für demokratische, weltoffene und solidarische Werte zu setzen“, erklären dazu die Organisator*innen.

Hier finden sich der gesamten Aufruf zum Protest und Hinweise zur Anreise aus Halle und Leipzig: https://ifsdichtmachen.noblogs.org/gegen-das-fascho-sommerfest/

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