3.9.2022: Internationale Solidarität statt faschistische Geopolitik!

Internationale Solidarität statt faschistische Geopolitik! 3.9.2022, 12 Uhr, Schnellroda, ifsdichtmachen.noblogs.org

Internationale Solidarität statt faschistische Geopolitik! 3.9.2022, 12 Uhr, Schnellroda, ifsdichtmachen.noblogs.org

Am ersten Septemberwochenende veranstaltet das Institut für Staatspolitik wieder seine Sommerakademie, also einen Ort der Vernetzung der extremen Rechten und eine Ort der faschistischen Ideologieproduktion. Die Leitlinien, mit denen Götz Kubitschek und Co. ihre Anhängerschaft ausstatten wollen, sollen dieses Mal das Thema Geopolitik abdecken. Tatsächlich geht das geopolitische Gerede der extremen Rechten meist nicht über die Vorstellung hinaus, dass man Schachfiguren über ein Spielbrett schiebt. Und auch dieses Mal wird es nicht über die Frage hinausgehen, ob man „Team Putin“ ist oder lieber nicht. Denn Angriffskriege sind für die sogenannte „Neue Rechte“ kein Problem, folgen sie doch einer Großraumkonzeption, die die Welt übersichtlich in ethnische (früher: „rassische“) Räume einteilt, in denen der Hegemon dann eben machen kann, was er für richtig hält. Die wenigstens Faschist*innen, die in Schnellroda zu erwarten sind, werden also ein Problem damit haben, dass sich das Putin-Regime als „osteuropäische Hegemon“ die Ukraine einverleibt. Die offene Frage, die das „IfS“ nach dem völkischen Umsturz in reale Politik umsetzen will, ist aber die, wo denn der „deutsche Großraum“ bleibt. Schon die im „IfS“ hofierten Faschisten der Weimarer Republik prägten die Parole von „Volk ohne Raum“ und fantasierten von der brutalen Vormachtstellung Deutschlands in Europa.

In vielerlei Hinsicht stellen die Vorstellungen der extremen Rechten also eine extreme Verrohung der herrschenden Verhältnisse dar, die an sich umzuwerfen sind. Die geopolitische Setzung, wer jetzt unter welchem Machtblock zu leben hat, ist immer eine brutale Zurichtung der Menschen, die in dieser oder jener Zwangsgemeinschaft leben. Die Antwort auf die gegenwärtigen Verhältnisse ist keine faschistische Geopolitik und auch kein konkurrierender liberaler Entwurf. Die Antwort besteht in internationaler Solidarität mit allen Menschen, die unterdrückt werden und sich gegen ihre Zwangsgemeinschaften wehren!
In diesem Sinne rufen wir zum antifaschistischen Gegenprotest am 03. September 2022 ab 12 Uhr auf. Kommt mit nach Schnellroda und macht deutlich, dass eines der größten Vernetzungstreffen der extremen Rechten nicht unwidersprochen bleibt!
Das „IfS“ muss dichtgemacht werden!
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Keine Party für Nazis – Compact die Stimmung vermiesen!

Keine Party für Nazis – Compact die Stimmung vermiesen! SAMSTAG, 27. AUGUST 2022 von 09:00 - 17:00 Uhr, Nöbeditz 1, 06667 Stößen

Keine Party für Nazis – Compact die Stimmung vermiesen! SAMSTAG, 27. AUGUST 2022 von 09:00 – 17:00 Uhr, Nöbeditz 1, 06667 Stößen

Der extremen Rechten das Fest verderben – 27. August in Stößen

Am 27. August ruft das rechtsextreme Magazin „Compact“ um den Chefredakteur Jürgen Elsässer zum „Compact Sommerfest“ auf. Stattfinden soll es im sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis auf dem Hof des AfD-Politikers André Poggenburg in Stößen. Einmal mehr zeigt sich, wie stark die AfD mit rechtsextremen Zusammenhängen verbunden ist. Das Motto des Festes ist: „Für Frieden und Freiheit“. Im Aufruf zum Sommerfest wird ein Austritt aus der EU und NATO sowie ein Frieden mit Russland gefordert. Des Weiteren soll Deutschland von einer angeblichen „US-Besatzung“ und „Coronadiktatur“ befreit werden.
Das extrem rechte Monatsmagazin „Compact“ verbreitet seit mehreren Jahren verschwörungsideologische, geschichtsrevisionistische, rassistische und antisemitische Inhalte. Es gilt als eines der wichtigsten rechtsextremen Medien, unterhält etliche Kontakte zu anderen Strukturen der Szene, wie z.B. zum „Institut für Staatspolitik“ („IfS“) in Schnellroda, und wird seit Ende letzten Jahres vom Verfassungsschutz als sogenannte „gesichert extremistische Bestrebung“ eingestuft.
Die rechtsextreme Veranstaltung vereint bekannte Akteure aus unterschiedlichen rechtsextremen Strukturen. Genau das ist die Strategie der extremen Rechten. Die Bildung einer sogenannten „Volksopposition“ zur Steigerung der politischen Schlagkraft. Anhand der folgenden drei angekündigten Redner wird deutlich, dass das Sommerfest ein breites Spektrum der extremen Rechten im parlamentarischen und außerparlamentarischen Raum abdeckt:
Angekündigt wird Martin Sellner, Chefideologe der „Identitären Bewegung“ aus Österreich. Er ist Autor des „Compact-Magazins“. Dort fordert er zum Sturz der Regierung auf und versucht, die Verantwortung für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Russland wegzulenken. Als führender Kopf der „Identitären Bewegung Österreich“ verbreitet er im deutschsprachigen Raum seit einigen Jahren rechtsextreme Inhalte, ist regelmäßiger Gast beim „IfS“ und stellt insgesamt einen der umtriebigsten Akteure der rechtsextremen Szene im deutschsprachigen Raum dar.
Des Weiteren wird der AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider eingeladen. Tillschneider ist stellvertretender Vorsitzender der sachsen-anhaltinischen AfD-Landtagsfraktion. Zum Magazin „Compact“, dem „IfS“ oder auch der „Identitären Bewegung“ unterhält er rege Kontakte und ist oft bei Veranstaltungen des „IfS“ anzutreffen. Er gilt innerhalb der AfD als rechter Hardliner und setzt sich für ein Bündnis zwischen der AfD und außerparlamentarischen rechtsextremen Strukturen wie dem „IfS“ oder der „Identitären Bewegung“ ein.
Auch Martin Kohlmann, Gründer der „Freien Sachsen“, wird anwesend sein. Martin Kohlmann ist ein langjähriger Akteur der rechtsextremen Szene und unterhielt Kontakte zur verbotenen Organisation „NSC“ (Nationale Sozialisten Chemnitz). Die „Freien Sachsen“ organisieren Corona-Proteste in Sachsen und tragen zur Radikalisierung der Proteste bei. Sie fordern unter anderem einen Austritt Sachsens aus der Bundesrepublik, ein Ende aller Corona-Maßnahmen, eine Annäherung an Russland und die Ausweisung Westdeutscher, die sich in Führungspositionen befinden. Mit den „Freien Sachsen“ erschuf Kohlmann ein Sammelbecken für QuerdenkerInnen, VerschwörungsideologInnen und Neonazis.
Für den Tag werden zudem angekündigt: Manfred Kleine-Hartlage, Anselm Lenz, Robert Farle, Freddy Ritschel, Sophia Fuchs, Jürgen Elsässer und Stephanie Eckardt. Allerdings ist davon auszugehen, dass deutlich mehr Größen der extremen Rechten anwesend sein werden (z.B. Götz Kubitschek aus Schnellroda) und diese Liste dementsprechend nicht vollständig ist.
Die extreme Rechte versucht auf parlamentarischer, außerparlamentarischer und kultureller Ebene den gesellschaftlichen Diskurs zu beeinflussen. Veranstaltungen wie das „Compact-Sommerfest“ in Stößen oder auch die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen des „IfS“ in Schnellroda ermöglichen es der extremen Rechten, ihre Kräfte zu bündeln und mit breit angelegten Bündnissen auf die Verwirklichung der gehegten Umsturz-Fantasien hinzuarbeiten.
Wir rufen dazu auf, sich an den Gegenprotesten zur Veranstaltung des „Compact-Magazins“ zu beteiligen und rechtsextremer Ideologie eine demokratische und solidarische Perspektive entgegenzusetzen!

Ob in Schnellroda oder Stößen: keine Ruhe für die extreme Rechte!

SAMSTAG, 27. AUGUST 2022 von 09:00 – 17:00 Uhr
Nöbeditz 1, 06667 Stößen

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30.7.2022: Rechte Netzwerke zerschlagen statt feiern!

Rechte Netzwerke zerschlagen statt feiern! 30.07.2022, 11 Uhr, Schnellroda, ifsdichtmachen.noblogs.org

Rechte Netzwerke zerschlagen statt feiern! 30.07.2022, 11 Uhr, Schnellroda, ifsdichtmachen.noblogs.org

Für den 30. und 31. Juli 2022 hat das „Institut für Staatspolitik“ („IfS“) in Schnellroda (Saalekreis) sein Sommerfest angekündigt. Laut Angaben von Götz Kubitschek sollen bis zu 350 Menschen erwartet werden. Auch wenn die Eigenangaben des IfS stets mit Vorsicht zu genießen sind, könnte das doch bedeuten, dass ein paar hundert Burschenschafter, Identitäre, Corona-Leugner*innen, völkische Siedler*innen und Neo-Nazis an dem Wochenende nach Schnellroda kommen, sich mit Propagandamaterial eindecken und sich vernetzen. Dabei spielt das Programm, was mehrheitlich ein Aufguss von den üblichen IfS-Akteuer*innen ist, wie immer keine große Rolle. Vielmehr geht es um das „neurechte“ Event und dem IfSler*innen selber um die Geltung ihrer Struktur im Kontext der völkischen Akteur*innen.

Trotzdem zeigt das Programm zwei Tendenzen, die schon vorher sichtbar werden: Zum einen sucht das IfS weiterhin eine möglichst große Nähe zur AfD, verspricht diese doch Stiftungsgeld und Parlamentsjobs. Das sieht man daran, dass die angekündigte Debatte zur Ukraine ausschließlich mit AfD-Abgeordneten besetzt ist, man den vermeintlichen Streit zwischen hartgesottenen Putin-Fans und Souveränist*innen also gleich den antidemokratischen Parlamentariern überlassen will. Zum anderen versucht das „IfS“ stets, extrem rechten Protest zu vereinnahmen. Während man in Schnellroda anfänglich mehr als planlos auf die „Querdenker“ reagierte, versucht man sich seit dem „Sturm“ auf das Bundestagsgebäude erneut als Vordenker*innen zu inszenieren. Dieser Versuch endet nun darin, dass Kubitschek die Protagonist*innen der Bewegung umwirbt und zu Autor*innen und Kund*innen für den „Verlag Antaios“ machen will. Wie sehr diese Verortung im völkischen Milieu von diesen gewünscht wird, sieht man auch daran, dass ein Gastbeitrag von Kubitschek in der Zeitschrift „Demokratischer Widerstand“ erscheinen konnte und nun Anselm Lenz, Initiator der Zeitschrift und einiger Corona-Proteste in Berlin, auf dem Sommerfest als Referent auftreten wird.

Auch wenn die Corona-Proteste damit erst zwei Jahre nach ihrem Beginn offiziell in Schnellroda angekommen sind, zeigt sich, dass deren Reste nun weiterhin in der extremen Rechten eingebunden werden und ihre völkischen Umsturz-Fantasien nun in diesem Rahmen weiterverfolgen. Trotz Planlosigkeit und Monotonie bleibt das „IfS“ also ein wichtiger Bezugspunkt für die extreme Rechte und ein Zentrum völkischer Akteur*innen.

Es gilt also, deren Vernetzung nicht unkommentiert stattfinden zu lassen.

Deshalb rufen wir als Kollektiv „IfS dichtmachen“ dazu auf, am 30. Juli 2022 ab 11 Uhr nach Schnellroda zu kommen und gegen die Faschist*innen vom „IfS“ zu protestieren – gegen das Sommerfest für völkische Propaganda, für eine antifaschistische und solidarische Perspektive!

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Dokumentation: Kubitschek zum gescheiterten „Hausprojekt“ – das falsche Milieu und die falschen Leute

Götz Kubitschek in einem Gespräch auf der „Frühjahrsakademie“ 2022 mit einem in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Kommentar zur extrem rechten Szene im Allgemeinen und dem gescheiterten Hausprojekt in Halle im Besonderen:

Kubitschek wörtlich: „Wozu beispielsweise eine Szene in der Lage ist. Auch sehr konkret.
Ich muss mir beispielsweise vermutlich vorwerfen lassen, dass unser Hausprojekt in Halle eine Überspannung des Bogens war. Das haben wir drei Jahre durchgehalten und dann war Schicht im Schacht, ja. Das kann man jetzt auf äh vielerlei ähm Dinge zurückführen und so weiter, aber vermutlich war das der eine Schritt zu viel, ja, den den dieses diese Szene noch nicht tragen konnte.
Also des des des Milieu dafür war nicht vorhanden, die richtigen Leute dafür waren, im Grunde, nicht vorhanden, äh das Geld war vorhanden, aber das reicht eben hinten und vorne nicht aus, wenn man über politische Projekte spricht.“

Kubitschek übernimmt nur scheinbar Verantwortung für das gescheiterte Hausprojekt. Wer sich etwas “vermutlich vorwerfen lassen muss”, hat den eigenen Anteil an der Misere noch nicht ansatzweise verstanden. Demzufolge kommt er bei seiner “Analyse” ins Schwimmen und stammelt von vielerlei Dingen, auf die das Scheitern zurückzuführen sei.
Nur scheinbar konkret benennt er diffus das fehlende Milieu, das nicht vorhanden war und dass “im Grunde” alle Beteiligten (EinProzent, Kontrakultur Halle, Verlag Antaios, Hans-Thomas Tillschneider) auch nicht die Richtigen waren. Einzig das (möglicherweise) von Kubitschek besorgte Geld der “Titurel-Stiftung” war vorhanden, aber letztendlich bei einem fehlendem Milieu und den falschen Leuten eben auch nicht ausreichend.

Da erkennt man dann auch Kubitschek wieder, den bornierten Kleinstverleger und seine erweiterte Verlegenheit.

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Infos und Anmeldung: „Faschismus im intellektuellen Kostüm – Tagung zur „Neuen Rechten“ mit Fokus auf dem „Institut für Staatspolitik“

Das ‘Institut für Staatspolitik’ (‘IfS’) ist seit fast 20 Jahren in Schnellroda im Saalekreis ansässig und seitdem einer der wichtigsten Vernetzungsorte der ‘Neue Rechten’. Neben der Vernetzung wird Ideologieproduktion betrieben und u. a. jungen Menschen faschistisches Gedankengut vermittelt.

Seit 2016 finden regelmäßige Proteste gegen die Veranstaltungen des ‘IfS’ statt, außerdem befassen sich seit einigen Jahren immer mehr Medien, Behörden und aktive Menschen auch inhaltlich mit dem ‘IfS’ und seinen Akteur:innen, sodass mittlerweile einer breiteren Masse bekannt ist, dass es sich um menschenverachtende und demokratiefeindliche Inhalte handelt. Dennoch besteht weiterhin ein großer Bedarf an Aufklärung über und kritischer Auseinandersetzung mit dem ‘IfS’, seinen Inhalten und Strategien. Durch den Standort des IfS und dem zugehörigen ‘Verlag Antaios’ besteht insbesondere im Saalekreis eine Notwendigkeit, sich mit der Problematik intensiv zu befassen. Diese Notwendigkeit bleibt auch trotz der sich teilweise verschlechternden Lage des ‘IfS’ bestehen: Rückschläge wie das Versagen der ‘Identitären Bewegung’, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz und der nachlassende Erfolg der AfD haben dem ‘IfS’ und seinen politischen Zielen geschadet. Es besteht aber weiterhin, die Akteur:innen um Götz Kubitschek sind immer noch aktiv und werden neue Wege suchen, ihre Ziele zu erfüllen – wenn wir sie lassen. Daher richten wir eine eintägige Konferenz im Saalekreis aus, die einerseits der Informationsvermittlung und andererseits der Vernetzung von engagierten Akteur:innen dienen soll.

Dabei versuchen wir mit einer Kombination aus wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion einen möglichst breiten Zugang zu gewähren. Als Referent:innen dürfen wir Lukas Dintenfelder, Andreas Speit, Henriette Quade und Stephanie Heide empfangen. Des Weiteren ist geplant, die Tagung zu dokumentieren und die Ergebnisse zu veröffentlichen, damit diese einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden können.

Datum: Samstag, 18.06.2022

Ort: Jugendzentrum „Mampfe“, Am Saalehang 2, 06217 Merseburg

Ablauf:

10:00 – 10:30:        Ankommen und Eröffnung

10:30 – 11:30:        Vortrag: Lukas Dintenfelder
Der „‚Geist von Schnellroda'“ – Die Politische Bildung der ‚Neuen Rechten‘ am Beispiel des Instituts für Staatspolitik

11:30 – 11:45:        Pause

11:45 – 13:15:        Workshops

Workshop 1: Henriette Quade
Was kann man aus landes- und kommunalpolitischer Sicht gegen Immobilien der extremen Rechten wie das IfS tun?

Workshop 2: Stephanie Heide
IfS dichtmachen, aber wie? Protest und Bündnisarbeit vor Ort

13:15 – 14:15:        Mittagspause

14:15 – 15:15:        Vortrag: Andreas Speit
Die Antimoderne als Fundament des Autoritären

15:15 – 15:30:        Pause

15:30 – 16: 30:        Podiumsdiskussion und Abschluss

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um eine Anmeldung, um die benötigte Platzanzahl zu erfassen. Anmeldung über: ifs-dichtmachen@riseup.net.

Das Projekt wird organisiert vom Kollektiv „IfS dichtmachen“ zusammen mit unseren Partner*innen „Querfurt für Weltoffenheit„, dem „Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage“ und dem „KLinke e.V.„.

Für die Förderung danken wir dem Saalekreis und der lokalen Partnerschaft für Demokratie „Netzwerk Weltoffener Saalekreis“, dem „Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie dem Land Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms „#WirSindDasLand“.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Kleines Zwischenfazit zur “Frühjahrsakademie” des “IfS” und dem Gegenprotest

Wir haben uns sehr gefreut, dass am Freitag trotz unserer überschaubaren Mobi (die der andauernden Pandemie-Situation geschuldet war), knapp 40 Personen bei unserem Protest anwesend waren. Wir konnten den Faschos so erneut die Wohlfühlatmosphäre vermiesen und auf die rechte Hetze, die von der “Frühjahrsakademie” des “Institut für Staatspolitik” ausgeht, aufmerksam machen. Vielen Dank an alle Menschen die vor Ort waren! Vielen Dank geht auch raus für die Redebeiträge an die antifaschistischen Vernetzung in Sachsen-Anhalt, “No Discussion”, an die “Antifa Harz”, dem “Demos e.V.” aus dem Westerwald, dem “Rechercheportal zur Identitären Bewegung” aus Bochum sowie dem “SDS Halle”. Wir danken auch mit vollen Mägen dem „KLinke e.V.“ aus Merseburg für die hervorragende kulinarische Unterstützung!
Ein paar aktuelle Schlaglichter aus dem “IfS” wollen wir euch nicht vorenthalten.

Das IfS hat die Gemeinnützigkeit verloren

So jammerte Kubitschek am 7. April 2022 unter dem Titel “Frühjahrsakademie – hundert Stühle benötigt!” darüber, dass der Trägerverein des “IfS” die Gemeinnützigkeit immer noch nicht zurückerhalten hat und “es damit vermutlich auch nichts mehr wird” [SIC!], so Kubitschek weiter. Im Mai 2020 hatte er noch von einem gewonnenen Rechtsstreit vor dem Finanzgericht Sachsen-Anhalt berichtet und dass die Gemeinnützigkeit rückwirkend zum 1. Januar 2020 wieder hergestellt wurde. Offensichtlich hat Kubitschek sich da zu früh gefreut. Dieser Schritt wird massive Auswirkungen auf die Arbeit des “IfS” haben, nicht zuletzt deswegen, weil extrem rechte Hetze schlicht nicht “gemeinnützig” ist.

Diersch als Referent

In unserer ‘Kurzanalyse der „Frühjahrsakademie“ 2022 des „IfS“‘ hatten wir spekuliert, dass der Vortrag zur Anthropologie möglicherweise von Erik Lehnert oder Edward Dutton gehalten werden könnte. Der Vortrag wurde nun am Freitag unter dem mittlerweile dritten Titel “Anthropologische Wende” von dem Theologen Felix Dirsch gehalten, der ein regelmäßiger Referent des “IfS” ist und sowohl für die “Sezession” als auch die “Junge Freiheit” u.a. geschrieben hat. Er ist in der extremen Rechten bis hin zu Burschenschaften sehr gut vernetzt und bekannt.
Darüber hinaus wurde in den Vorankündigungen des “IfS” berichtet, dass nur fünf Vorträge online verfügbar sein sollen. Mittlerweile heißt es im Twitterkanal der “Sezession im Netz”, dass angeblich alle Vorträge mitgeschnitten und veröffentlicht werden sollen. Wie das mit Kubitscheks Ankündigung und Geheimniskrämerei zu den Referent*innen im Vorfeld der “Akademie” zusammenpasst, weiß sicher nur der Kleinverleger selber.

Erneut unkenntlich gemachte Kennzeichen bei mutmaßlichen Akademie-Teilnehmer*innen

Abgeklebtes Kennzeichen (rot umrandet) in Schnellroda am Freitag, 8.4.2022

Abgeklebtes Kennzeichen (rot umrandet) in Schnellroda am Freitag, 8.4.2022

Seit mindestens fünf Jahren gibt es das Problem, dass mutmaßliche Akademie-Teilnehmer*innen mit abgeklebten Kennzeichen im öffentlichen Raum parken oder sogar vor den Augen der Polizei damit fahren. Das stellt aus unserer Sicht möglicherweise eine Straftat bzw. Ordnungswidrigkeit dar, die bisher nach unserer Kenntnis in keinem Fall geahndet wurde. Das liegt unter anderem daran, dass sich das Ordnungsamt, die Polizei und die Staatsanwaltschaft in diesen Jahren unfähig zeigten, hier zu einer rechtlichen Einschätzung zu gelangen. Einmal mehr muss der Eindruck entstehen, dass sich die extreme Rechte unter den Augen der Behörden, alles erlauben kann, da es keine Konsequenzen gibt.

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Kurzanalyse der „Frühjahrsakademie“ 2022 des „IfS“

Vom 8. April bis zum 10. April wird in Schnellroda die sogenannte „Frühjahrsakademie“ zum Thema „Der Mensch“ stattfinden. Veranstaltet wird diese Akademie vom „Institut für Staatspolitik“ („IfS“) und erstmalig in Kooperation mit der „GegenUni“ und dem „Konflikt-Magazin“ [1]. Die „GegenUni“ ist ein Projekt des „Konflikt-Magazin“-Gründers Erik Ahrens und will im Wesentlichen eine Schulungsfirma der extremen Rechten sein. Um die Kopie des „IfS“ zu vervollständigen, gründete u.a. Erik Ahrens das „Konflikt-Magazin“.

Die „Frühjahrsakademie“ ist für 100 Teilnehmer*innen geplant [2]. In einem nach der ersten Ankündigung verfassten Artikel vom 08.03.2022 von Kubitschek ist allerdings von 120 Plätzen für Teilnehmer*innen die Rede [3]. Der Sonntag wird zudem ausschließlich „IfS“-intern belegt. Das bedeutet, dass Thor v. Waldstein, Erik Lehnert und Martin Sellner referieren werden [5].

Im Folgenden wird auf die Veranstaltungen eingegangen, bei denen bis zu diesem Zeitpunkt die Referent*innen (noch) unbekannt sind und dementsprechend (aktuell) nur spekuliert werden kann, wer referieren wird. Der Titel einer der Vorträge lautet einem Artikel von Kubitschek vom 03.03.2022 zufolge ​​​​​​​​​​​​​​“Anthropologie – eine Einführung“ [6]. Im Artikel vom 08.03.2022 wird dieser Vortrag anders bezeichnet und zwar als „Die große anthropologische Kontroverse“ [7]. Man kann aus guten Gründen vermuten, dass Erik Lehnert diesen Vortrag halten wird, da er 2006 zu Karls Jaspers und die „Philosophische Anthropologie“ promovierte [8]. Eine andere Vermutung ist der britische Theologe Edward Dutton, der aktuell „Referent“ der „GegenUni“ ist und sich selbst als „Anthropologe der Religion“ bezeichnet [9]. Seine Kontakte in die extreme Rechte in Deutschland, zu Neonazis weltweit und seine pseudowissenschaftlichen Ansichten machen ihn zu einem möglichen Referenten des „IfS“.
Außerdem wird es einen Vortrag zum Thema „Depressive Hedonie“ geben [10]. Die Vermutung ist, dass Nils Wegner dazu referieren wird. Wegner schrieb Mitte letzten Jahres einen Artikel für die „Sezession Nr. 101“ [11]. Dieser Artikel behandelt den britischen Kulturkritiker Mark Fisher und seiner Idee der „Depressiven Hedonie“.

Eine weitere Veranstaltung wird „Medientheorie und Propaganda“ sein [12]. Im „Sezessions“-Artikel vom 08.03.2022 wird diese Veranstaltung mit „Medientheorie und mündiger Mensch“ benannt [13]. Bislang wurde kein*e Referent*in genannt. Es ist aber zu vermuten, dass der „Identitäre“ Daniel Fiß referieren wird. Fiß führte für die „GegenUni“ ein Seminar zum Thema „Visuelle politische Kommunikation“ durch [14].
Im „Konflikt-Magazin“ wird außerdem ein Vortrag zum Thema „Gehlen und Adorno“ angekündigt. [15]. Dieser Vortrag fehlt in der ersten Ankündigung des „IfS“. Im Artikel des „IfS“ vom 08.03.2022 ist dagegen von einem „Literaturgespräch“ zu Gehlen von Lehnert und Kubitschek die Rede. Dieses Literaturgespräch soll als einer von fünf Vorträgen aufgezeichnet und veröffentlicht werden.

Angekündigt wird, dass die Köpfe hinter den Projekten „GegenUni“ und „Konflikt-Magazin“ (in beiden Fällen u.a. Erik Ahrens) ebenfalls referieren und sich mit einer bis jetzt unbekannten „AfD-Größe“ über die Chancen und Notwendigkeiten rechter Hochschulpolitik unterhalten werden [16]​​​​​​​. Die Vermutung liegt dabei nahe, dass diese „AfD-Größe“ Hans-Thomas Tillschneider sein könnte. Der AfD-Politiker pflegt rege Verbindungen zum „IfS“, dem dazugehörigen extrem rechten Spektrum und beteiligte sich auch schon in der Vergangenheit an Veranstaltungen des „IfS“.

Zudem wird ein Filmabend vom „IfS“ angekündigt. Der Film wird nicht genannt. Im „Konflikt-Magazin“ wird jedoch beschrieben, dass dieser Film das Verhältnis zwischen Mensch und Technologie behandeln soll [26]. Hier bietet sich die Vermutung an, dass der „Identitäre“ Simon Kaupert („Unstille Medien“, „Filmkunstkollektiv“) einen Film produziert hat. Passenderweise war er mit der Kamera am letzten März-Wochenende mit der AfD und deren Jugendorganisation „Junge Alternative“ („JA“) im Reinhardswald in Hessen um gegen Windräder zu demonstrieren. Möglicherweise wurde das Video ausschließlich für den Youtube-Kanal der „JA“ und der „Akademie“ des „IfS“ produziert. Denkbar ist natürlich auch, dass ein halbwegs aktueller Kinofilm aufgewärmt werden soll. Christopher Nolans Film „Tenet“ bietet sich da an, ebenso beispielsweise der Film (als Anime oder Hollywood-Verfilmung) „Ghost in the shell“.

Nicht alle Referenten*innen sind zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Bekannt ist der Referent des Vortrags „Mensch und Ratio“. Diesen wird Thor von Waldstein abhalten [17]​​​​Zum Thema „Transhumanismus“ referiert der österreichische „IB“-Kader Martin Sellner [18]. Im „Konflikt-Magazin“ wird der Titel der Veranstaltung mit „Mensch, Übermensch, Transhumanismus“ anders angegeben als in der Veranstaltungsankündigung des „IfS“ [19]. Erik Lehnert hält einen Vortrag zu Oswald Spenglers Menschenbild [20]. Jonas Schick, Herausgeber der Zeitschrift „Die Kehre“ referiert zum Thema „Masse Mensch“ [21]. Zum Thema „Biopolitik“ wird einer der Köpfe der „GegenUni“ und dem „Konflikt-Magazin“ Erik Ahrens vortragen [22].

Es soll ein Vortrag zum Thema „Krieg in der Ukraine“ stattfinden [24]​​​​​​​Das „Konflikt-Magazin“ benennt diese Veranstaltung allerdings in einer früheren Veröffentlichung als das „IfS“ spezifischer unter dem Thema: „Der Ukrainekonflikt und die deutsche Rechte“ [25]​​​​​​​. Möglicherweise ist Kubitschek und Co in der Zwischenzeit das Eisen „Ukraine und die deutsche extreme Rechte“ zu heiß geworden und der Titel deshalb allgemeiner gefasst worden.

Der extremen Rechten werden wir selbstverständlich auch zu dieser „Akademie“ keine Ruhe lassen. Am 08.04.2022 wird es von uns organisierten Protest geben, denn wenn das „IfS“ zum Thema „Mensch“ einlädt, machen wir deutlich: Daran ist nichts Menschenfreundliches. Das „IfS“ muss zerschlagen werden – faschistische Propaganda musst überall bekämpft werden!

[1] „Sezession im Netz“, Literaturgespräch Gerd Gaiser und Akademie in Schnellroda, Götz Kubitschek, 01.03.2022, Stand: 23.03.2022
[2] ebenda
[3] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[5] ebenda
[6] „Sezession im Netz“, Literaturgespräch Gerd Gaiser und Akademie in Schnellroda, Götz Kubitschek, 01.03.2022, Stand: 23.03.2022
[7] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[8] „Sezession im Netz“, Erik Lehnert, Stand: 23.03.2022
[9] „GegenUni“, „Summer Semester 22 Seminar – Sociobiology“, Stand: 05.04.2022
[10] „Sezession im Netz“, Literaturgespräch Gerd Gaiser und Akademie in Schnellroda, Götz Kubitschek, 01.03.2022, Stand: 23.03.2022
[11] Wegner, Nils, Antinostalgie: Mark Fishers Werk, „Sezession“, 101/2021
[12] „Sezession im Netz“, Literaturgespräch Gerd Gaiser und Akademie in Schnellroda, Götz Kubitschek, 01.03.2022, Stand: 23.03.2022
[13] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[14] „GegenUni“, Wintersemester 2021/22 Seminar – Visuelle politische Kommunikation, Stand: 23.03.2022
[15] „Konflikt-Magazin“, Institut für Staatspolitik & konflikt laden zur Frühjahrsakademie, 05.03.2022, Stand: 23.03.2022
[16] „Sezession im Netz“, Literaturgespräch Gerd Gaiser und Akademie in Schnellroda, Götz Kubitschek, 01.03.2022, Stand: 23.03.2022
[17] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[18] ebenda
[19] „Konflikt-Magazin“, Institut für Staatspolitik & konflikt laden zur Frühjahrsakademie, 05.03.2022, Stand: 23.03.2022
[20] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[21] „Konflikt-Magazin“, Institut für Staatspolitik & konflikt laden zur Frühjahrsakademie, 05.03.2022, Stand: 23.03.2022
[22] ebenda
[23] „Sezession im Netz“, Der Mensch – eine Frühjahrsakademie, Götz Kubitschek, 08.03.2022, Stand: 23.03.2022
[24] ebenda
[25] „Konflikt-Magazin“, Institut für Staatspolitik & konflikt laden zur Frühjahrsakademie, 05.03.2022, Stand: 23.03.2022
[26] ebenda
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Rechte Netzwerke lahmlegen!

Rechte Netzwerke lahmlegen! 08.04.2022 - 17:30 Uhr - Schnellroda - www.ifsdichtmachen.noblogs.org

Rechte Netzwerke lahmlegen! 08.04.2022 – 17:30 Uhr – Schnellroda – www.ifsdichtmachen.noblogs.org

Aufruf: Menschenfeindlich, reaktionär, völkisch – Protest gegen die „IfS-Frühjahrsakademie“ in Schnellroda

Die Faschist:innen von „IfS“ („Institut für Staatspolitik“) wollen wieder einmal ihr rechtes Vernetzungstreffen in Schnellroda abhalten. Das Ganze nennen sie mit dem ihnen eigenen Pathos „Akademie“. Konkret heißt das: Um die 100 extrem Rechte werden sich im Saalekreis tummeln, um sich bei Social Media als Intellektuelle zu inszenieren und Götz Kubitschek, dem vermeintlichen Vordenker der „Neuen Rechten“, zu huldigen. Da in der letzten Zeit die Neuerungen doch arg begrenzt ausfielen und man sich lieber im möglichst engen Anlehnen an die sogenannten „Querdenker:innen“ versuchte, flüchtet man sich bei der Ankündigung der „Frühlingsakademie“ nun ins Allgemeine: „Der Mensch“ soll als Thema für die Frühlingsakademie vom 8. bis zum 10. April 2022 herhalten.

Neben Plattitüden ist vor allem Menschenfeindliches zu erwarten: So haben sich neben der üblichen „IfS“-Besetzung, die mal wieder dasselbe machen wird wie immer, auch diejenigen angekündigt, die sich als Erblasser der in der Bedeutungslosigkeit verschwunden „Identitären Bewegung“ sehen. Zu nennen ist hier das „Konflikt Magazin“, welches versucht Online-Abonnements zu verkaufen und sich als Debattenorgan für „IB“-Mitglieder und AfDler*innen sieht. Darüber hinaus wird die „GegenUni“ als Mitveranstalter aufgeführt, die eigentlich die „kulturelle Hegemonie“ an den Hochschulen erringen will, aber praktisch nur zahlungspflichtige Online-Kurse mit „Dozenten“ anbietet, die man auch aus unseriösen Telegram-Kanälen kennt. Allerdings kommt der Opfermythos inklusive, denn die fehlende faschistische Repräsentanz in den Bildungseinrichtungen gilt ihnen quasi als Ausweis einer Diktatur.

Trotzdem darf man das „IfS“ und die angeschlossenen Akteur:innen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Faschist*innen versuchen von Schnellroda aus bei jeder reaktionären Pseudo-Bewegung mitzumischen und bieten ideologisches Radikalisierungsmaterial im Überfluss an. Wer als „Querdenker“ schon zu wissen glaubte, dass der „Great Reset“ real ist, wird sich mit der „Große Umvolkung“ respektive dem „Großen Austausch“ ebenso wohlfühlen. Und diese Theorien sind darauf angelegt, den gewaltsamen Endkampf zu beschwören – eine Vorstellung, die notwendig für den mörderischen Rechtsterrorismus ist.

Auch der Ukraine-Krieg wird eine Rolle spielen. Eine Spaltung wird vom „IfS“ aber möglichst vermieden werden. So streben sie wohl an, die eigenen völkischen Ambitionen wahlweise auf den putinschen Krieg gegen den Westen oder die heroisch-nationale Selbstbehauptung der Ukraine projizieren. Dabei ist ohnehin klar, dass es nicht um die konkrete Situation vor Ort geht. Vielmehr versucht man alle Geschehnisse in eine mythologische Sichtweise zu packen. Dabei ist das Ziel des „IfS“ um Kubitschek trotz aller innerer Widersprüchlichkeit klar: Die Gesellschaft soll völkisch, homogen und „rein“ werden, was den faschistischen Umsturz erfordert.

Das „IfS“ hat also weiterhin das Potential, die ohnehin unmenschlichen Verhältnisse weiter zu verrohen. Gerade weil sie darauf spekulieren, sich staatliche Millionen und die damit verbundenen Anerkennung durch die faschistische AfD und ihre „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ unter den Nagel zu reißen, versuchen sie ihre Position zu behaupten und geben noch nicht auf. Denn eines ist klar: Die Normalität einer faschistischen Stiftung könnte Kubitschek endlich die Aufmerksamkeit geben, die ihm inzwischen wieder völlig zurecht verwehrt wird.

Es geht darum, die extrem rechte Trümmertruppe nicht nur kritisch zu begleiten, sondern ihr das Handwerk zu legen. Wenn das „IfS“ zum Thema „Mensch“ einlädt, machen wir deutlich: Daran ist nichts Menschenfreundliches. Das „IfS“ muss zerschlagen werden – faschistische Propaganda musst überall bekämpft werden!

Hygieneregeln:
Wir befinden uns aktuell immer noch inmitten einer Pandemie. Es gilt solidarisch miteinander umzugehen: Haltet bitte nach Möglichkeit Abstand (1,50 Meter) zu den Menschen um euch herum und tragt einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske/FFP2-Maske) und entfernt euch, wenn ihr esst, trinkt oder raucht, ein Stück weit aus der Menge.
Nutzt außerdem wenn möglich eines der kostenlose Testangebote in eurer Nähe, negativ getestet demonstriert es sich am Besten!

Wann, Wo:
Protest in Schnellroda, am Freitag, den 08. April 2022 um 17.30 Uhr

Wir aktualisieren diesen Beitrag ständig sobald es neue Infos gibt und informieren euch auch auf unseren bekannten Social-Media-Kanälen!

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Bundespräsident*innenwahl 2022 – Dokumentation einiger Verbindungen des „Institut für Staatspolitik“ zur AfD

Am 13.02.2022 fand die Bundespräsident*innenwahl statt. Die AfD schickte dabei mehrere Personen zur Wahl, die Kontakte zum extrem rechten „Institut für Staatspolitik“ („IfS“), dem dazugehörigen „Verlag Antaios“ und der Zeitschrift „Sezession“/“Sezession im Netz“ aufweisen. Im folgenden Beitrag dokumentieren wir eine Auswahl an Personen mit Verbindungen zum „IfS“, die sich an der Wahl beteiligten:

Roger Beckamp, Mitglied des Bundestags (Mitglied des Bundestags, MdB), aus Köln schrieb 2019 einen Gastbeitrag für die „Sezession im Netz“ [1].

Ein prominenteres Beispiel: Alexander Gauland (MdB) aus Brandenburg. Ehrenvorsitzender der AfD und der AfD-Bundestagsfraktion, ehemaliger Bundessprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD. Gauland referierte auf der „19. Winterakademie des IfS“ in Schnellroda zum Thema „Populismus und Demokratie“ [2]. Dieser Vortrag erschien in der „Sezession Nr. 88“ als Gastbeitrag [3]. Zudem erschien im „Verlag Antaios“ Gaulands Buch „Nation, Populismus, Nachhaltigkeit“ [4].

Auch Marc Jongen (MdB) aus Baden-Württemberg weist Verbindungen zum „IfS“ auf. In der Öffentlichkeit wird er als „Parteiphilosoph“ oder „Chefideologe“ der AfD bezeichnet. Jongen hielt zwei Vorträge für das „IfS“. Zum einen auf dem „5. Staatspolitische[n] Kongress: Leitkultur und Sezession“ zum Thema „Was ist und wozu brauchen wir Leitkultur?“ [5] und auf der „17. Winterakademie: Gewalt“. Thema seines Vortrags war „Migration und Thymosspannung“ [6]. Dieser Vortrag erschien in der „Sezession Nr. 76“ [7]. Außerdem hielt Götz Kubitschek mit Jongen ein Interview ab [8].

René Springer (MdB) aus Brandenburg schrieb für die „Sezession im Netz“ mit weiteren Autoren einen Gastbeitrag zur Rolle der AfD in Brandenburg [9].

Alice Weidel (MdB) aus Baden-Württemberg hielt auf der „20. Sommerakademie des IfS“ einen Vortrag zum Thema „Politik in Berlin“ [10]. Weidel ist wie Gauland ein ranghohes AfD-Mitglied. Sie war Spitzenkandidatin für die AfD zur Bundestagswahl 2021. Seit dem 30. September 2021 ist sie mit Chrupalla Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, seit dem 30. November 2019 stellvertretende Bundessprecherin der AfD und seit Februar 2020 Sprecherin des AfD-Landesverbandes Baden-Württemberg.

Harald Weyel (MdB) aus Nordrhein-Westfalen hielt auf der „19. Sommerakademie des IfS“ einen Vortrag zum Thema „Die verdammten Europas“ [11]. Ein gleichnamiges Buch von Weyel erschien mit einem Nachwort von Erik Lehnert [12]. Lehnert ist unter anderem Vereinsvorsitzender des „IfS“ (mehr siehe unten).

Björn Höcke, (Mitglied des Landtags MdL), aus Thüringen weist zahlreiche Berührungspunkte mit dem „IfS“ auf. Er ist Sprecher der AfD Thüringen und seit 2014 Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen. Bekannt ist er aufgrund seiner besonders rechten Position innerhalb der ohnehin extrem rechten AfD. Er war an der Gründung der extrem rechten Strömung „Der Flügel“ in der AfD beteiligt. Auf dem „3. Staatspolitischen Kongress des IfS“ hielt er einen Vortrag zum Thema: „Asyl – eine politische Bestandsaufnahme“ [13]. Für die „Sezession“ wurde er zusammen mit Stefan Scheil von Götz Kubitschek interviewt [14,15]. 2019 fand erneut ein Interview zwischen Kubitschek und Höcke unter dem Thema „Unruhe ist Pflicht“ für die „Sezession“ statt [16]. So auch 2020, diesmal zum Thema „Der Flügel“ innerhalb der AfD [17].

Erik Lehnert wurde auf einer Vorschlagsliste der AfD gewählt, um an der Bundespräsident*innenwahl teilzunehmen. Er ist Referent der AfD-Fraktion Brandenburg und im Bundestagsbüro des oben thematisierten Harald Weyel tätig. Lehnert ist Vereinsvorsitzender des „IfS“ und „wissenschaftlicher Leiter“. Er ist Lektor beim „Verlag Antaios“. Außerdem ist er Mitbegründer und Redakteur der „Sezession“. Dementsprechend lassen sich zahlreiche Bücher von Lehnert im „Verlag Antaios“ finden. Zudem ist er Verfasser etlicher Beiträge für die „Sezession“ und „Sezession im Netz“. Eine rege Beteiligung an den Veranstaltungen des „IfS“ lässt sich ebenso feststellen.

Andreas Lichert (MdL) aus Hessen ist ehemaliger Co-Vorsitzender des „IfS“. Lichert war am extrem rechten Wohnprojekt in der Adam-Kuckhoff-Straße 16 des Hallenser Ablegers der „identitären“ „Kontrakultur Halle“ beteiligt. Im Kaufvertrag der Immobilie trat er als Bevollmächtigter des Käufers auf. Der Käufer war Helmut Englmann (Gründer der extrem rechten „Titurel-Stiftung“). Lichert trat danach weiter als Ansprechpartner für die Stiftung in Erscheinung. Für die „Sezession Nr. 78“ schrieb er einen Beitrag mit dem Titel „Die Abschaffung des Bargeldes“ [18]. Auf dem 2. und 3. „Staatspolitischen Kongress“ des „IfS“ führte Lichert die Begrüßung der Teilnehmer durch [19, 20]. Auf der „17. Sommerakademie des IfS“ referierte er zum Thema „Nach dem Brexit – scheitert TTIP oder kommt es durch die Hintertür?“ [21]. Lichert hielt beim „17. Staatspolitischen Salon des IfS“ in München den Vortrag „Herrschaft durch Wohlstandsillusion“ [22]. Als AfD-Politiker und Autor der „Sezession“ nahm er 2018 am Kongress „Verteidiger Europas“ in Aitersheim, Österreich des extrem rechten Veranstalters „Europäische[s] Forum Linz“ teil [23].

Thomas Thumm (MdL) aus Sachsen nahm 2020 an der Podcastreihe „Lagebesprechung“ des „Freilich Magazin“ teil [24]. Dieser Podcast findet in Kooperation mit der „Sezession“, „Ein Prozent“ und dem „Verlag Antaios“ statt.

Hans-Thomas Tillschneider (MdL) aus Sachsen-Anhalt, Mitglied der angeblich aufgelösten extrem rechten AfD-Gruppierung „Der Flügel“, hielt auf dem „10. Staatspolitischen Salon des IfS“ in Berlin bei der Berliner Burschenschaft „Gothia“ einen Vortrag unter dem Titel „Die Sorge der Orientalistik“ [25]. Für die „Sezession Nr. 65“ schrieb er einen Kurzbeitrag mit dem Titel „Vorsicht: Wertkonservative“ [26]. Außerdem wurde er in der „Sezession“ zur Niederlage Bernd Luckes interviewt [27]. Tillschneider nahm in der Folge 23 des „Podcast in Schnellroda“ teil [28]. Titel des Podcasts war „Am Rande der Gesellschaft« über Analysen, Beobachtungen und Gruppen“. Dabei waren Götz Kubitschek, Benedikt Kaiser, Ellen Kositza und eben auch Hans-Thomas Tillschneider anwesend.

Jan Moldenhauer (MdL) aus Sachsen-Anhalt, Mitglied des Stadtrates Magdeburg, nahm am „3. Staatspolitischen Salon in Halle“ teil. Dort hielt er einen Vortrag zum Thema „Vorbild Japan? Zuwanderungspolitik im Land der aufgehenden Sonne“ [29]. Moldenhauer nahm an der „19. Winterakademie des IfS“ teil. Dort war er beteiligt an einem Podium zum Thema „Fachkräftemangel und Volksauflösung – eine Debatte“ [30]. Auch in der  Zeitschrift „Sezession“ veröffentlichte er zahlreiche Beiträge. In der „Sezession Nr. 80“ schrieb er zum Thema „Die AfD der Wahl: Machtfragen, Richtungsdebatten, Strategiefindung“ [31]. In der „Sezession Nr. 82“ schrieb er zum Thema „Zuwanderungslegitimation und Flüchtlingsindustrie“ [32]. Für die „Sezession im Netz“ schrieb er 2019 einen Gastbeitrag zum Thema „Japan – Auf dem Weg zum liberalen Einwanderungsland?“ [33]. Im April 2020 schrieb er für den Weblog der „Sezession im Netz“ zum Thema „AfD – Flügelauflösungsbeschluss und Spaltungsdebatten“ [34]. Im Mai 2020 schrieb er abermals für den Weblog der „Sezession im Netz“ zum Thema „Pandemie, De-Globalisierung, Rückkehr der Nation“ [35]. Dieser Beitrag erschien auch in der „Sezession Nr. 97“ [36]. Zudem ist Moldenhauer Autor der „IfS“-Studie „Japans Politik der Null-Zuwanderung. Vorbild für Deutschland?“ [37].

Dass das extrem rechte „IfS“ Verbindungen zu relevanten Mitgliedern der AfD besitzt und diese Partei und deren Mitglieder ideologisch formt, stellt eine beunruhigende Tatsache dar. Diese Verbindungen weisen nach, dass das extrem rechte „Theorieorgan“ Einfluss bis in die Parlamente besitzt und es dadurch die Geschehnisse innerhalb derer zu einem gewissen Maß beeinflussen kann. Zudem lässt sich an dieser Vernetzung zwischen dem „IfS“ und der AfD erkennen, dass sich der Einfluss des „IfS“ nicht nur auf die „Neue Rechte“ beschränkt.

Diese Verbindungen zur AfD aufzudecken und dem „IfS“ keine Ruhe zu lassen, bleiben nach wie vor eine wichtige Aufgabe antifaschistischer Gruppen!

 

[1] „Sezession im Netz“, Ost und West (2) – Zwei Deutschlands, Roger Beckamp, 12.08.2019, Stand: 16.02.2022

[2] „Institut für Staatspolitik“, Gauland in Schnellroda – Populismus und Demokratie, 23.01.2019, Stand: 16.02.2022

[3] Gauland, Alexander: Populismus und Demokratie, „Sezession“ 88/2019

[4] siehe Onlineshop „Verlag Antaios“

[5] „Sezession im Netz“, Kongress in Schnellroda: Jongen, Krah und die 75. „Sezession“, Götz Kubitschek, 27.09.2016, Stand: 17.02.2022

[6] „Institut für Staatspolitik“, 17. „IfS“-Winterakademie in Schnellroda: »Gewalt«, 28.12.2016, Stand: 17.02.2022

[7] Jongen, Marc: Migration und Stresstraining, „Sezession“ 76/2017

[8] „Sezession im Netz“, Der Fall Wolfgang Gedeon – ein Austausch zwischen Marc Jongen und Götz Kubitschek, Götz Kubitschek, 30.06.2016, Stand: 17.02.2022

[9] „Sezession im Netz“, Alternative heißt: Es geht ganz anders., Springer/Berndt/Hornuf/Hohloch, 02.03.2021, Stand: 17.02.2022

[10] „Institut für Staatspolitik“, 20. „IfS“-Sommerakademie – Das politische Minimum, 04.07.2019, Stand: 17.02.2022

[11] „Institut für Staatspolitik“, 19. „IfS“-Sommerakademie – Die Zukunft Europas, 25.07.2018, Stand: 17.02.2022

[12] Kaiser, Benedikt, Was will eigentlich…Max Otte?, „Sezession“ 101/2021

[13] „Institut für Staatspolitik“, Ansturm auf Europa – Herbstkongress des „IfS“, 14.09.2015, Stand: 17.02.2022

[14] „Sezession im Netz“, Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil), Götz Kubitschek, 15.10.2014, Stand: 17.02.2022

[15] „Sezession im Netz“, Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (Teil 2), Götz Kubitschek, 13.11.2014, Stand: 17.02.2022

[16] „Sezession im Netz“, “Unruhe ist Pflicht” – Höcke im Gespräch, Götz Kubitschek, 08.03.2019, Stand: 17.02.2022

[17] „Sezession im Netz“, »Über den Flügel hinaus« – ein Gespräch mit Björn Höcke, Götz Kubitschek, 21.03.2020, Stand: 17.02.2022

[18] Lichert, Andreas, Die Abschaffung des Bargeldes, „Sezession“ 78/2017

[19] „Institut für Staatspolitik“, 15 Jahre „Institut für Staatspolitik“ – Kongress am 13./14. Juni in Schnellroda, 19.05.2015, Stand: 17.02.2022

[20] „Institut für Staatspolitik“, Ansturm auf Europa – Herbstkongress des „IfS“, 14.09.2015, Stand: 17.02.2022

[21] „Sezession im Netz“, “Lage 2016” – Sommerakademie in Schnellroda!, Erik Lehnert, 11.08.2016, Stand: 17.02.2022

[22] „Institut für Staatspolitik“, 17. Staatspolitischer Salon: “Herrschaft durch Wohlstandsillusion”, 19.01.2017, Stand: 17.02.2022

[23] Internetseite „dahamist“, Andreas Lichert – Verteidiger Europas, 21.02.2018, Stand: 17.02.2022

[24] „Freilich Magazin“, Den Bürgern eine Stimme – Thomas Thumm im Gespräch, 20.05.2020, Stand: 17.02.2022

[25] „Sezession im Netz“, »Unvergleichbare Fremdheit« – Tillschneider über den Islam, Nils Wegner, 24.06.2015, Stand: 17.02.2022

[26] Tillschneider, Hans-Thomas, Vorsicht: Wertkonservative, „Sezession“ 65/2015

[27] „Sezession im Netz“, Tillschneider über die AfD nach Essen, die neue Einheit und eifrige Warner, Götz Kubitschek, 07.07.2015, Stand: 17.02.2022

[28] „Frei3“, #23 | »Am Rande der Gesellschaft« über Analysen, Beobachtungen und Gruppen, 08.10.2021, Stand: 17.02.2022

[29] „Institut für Staatspolitik“, 3. Staatspolitischer Salon in Halle/Saale am 15. Februar 2018: »Vorbild Japan? Zuwanderungspolitik im Land der aufgehenden Sonne« mit Dr. Jan Moldenhauer, 09.02.2018, Stand: 17.02.2022

[30] „Institut für Staatspolitik“, 19. „IfS“-Winterakademie – 18. bis 20. Januar 2019, 29.11.2018, Stand: 17.02.2022

[31] Moldenhauer, Jan, Die AfD der Wahl: Machtfragen, Richtungsdebatten, Strategiefindung, „Sezession“ 80/2017

[32] Moldenhauer, Jan, Zuwanderungslegitimation und Flüchtlingsindustrie, „Sezession“ 82/2018

[33] „Sezession im Netz“, Japan – Auf dem Weg zum liberalen Einwanderungsland?, Jan Moldenhauer, 10.04.2019, Stand: 17.02.2022

[34] „Sezession im Netz“, AfD – Flügelauflösungsbeschluss und Spaltungsdebatten, Jan Moldenhauer 02.04.2020, Stand: 17.02.2022

[35] „Sezession im Netz“, Pandemie, De-Globalisierung, Rückkehr der Nation, Jan Moldenhauer 06.05.2020, Stand: 17.02.2022

[36] Moldenhauer, Jan, Pandemie, De-Globalisierung, Rückkehr der Nation, „Sezession“ 97/2020

[37] siehe Onlineshop „Verlag Antaios“

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Save the Date! „Frühjahrsakademie“ des „IfS“

Save the date! "Frühjahrsakademie" 2022 des sogenannten "Institut für Staatspolitik"

Save the date! „Frühjahrsakademie“ 2022 des sogenannten „Institut für Staatspolitik“

Vom 8.-10. April 2022 wollen die Faschist*innen des sogenannten „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda eine „Frühjahrsakademie“ durchführen.

Merkt euch den Termin gerne vor, wir informieren euch auf allen unseren bekannten Kanälen über die geplanten antifaschistischen Aktionen.

Alerta Antifascista!

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