Fascho-Sommerfest in Schnellroda? Widersetzen!

Im Juli wird höchstwahrscheinlich wieder das jährliche Sommerfest des faschistischen Verlag Antaios in Schnellroda (Saalekreis) stattfinden. Es geht zumeist von Samstag auf Sonntag und zieht bis zu 600 völkische Akvitist*innen, Burschenschafter, AfD-Politiker*innen, faschistische Funktionär*innen und militante Neonazis an.

Dort wollen sie das ca. 200 Einwohner*innen zählende Dorf in Sachsen-Anhalt in Beschlag nehmen, um angesichts des Rechtsrucks zu triumphieren, sich zu vernetzen und Propaganda zu verbreiten. Die Vernetzungstreffen in Schnellroda sind ein zentraler Kulminationspunkt für die völkische Szene geworden – hier versichert man sich der antisemitischen, rassistischen, sexistischen und queerfeindlichen Politik, vergibt Posten und nimmt Propagandamaterial, Talking Points und Kontakte mit nach Hause.

Und die Spickzettel, die Schnellroda für faschistische Funktionär*innen vorbereitet, haben es in sich: Rassistische Remigrationsfantasien, Abschaffung der Demokratie, völkischer Umsturz.

Ein erfolgreiches Treffen in Schnellroda heißt also, dass die faschistischen Strukturen bundesweit profitieren: Hier werden Menschen in die Szene eingeführt und dabei unterstützt, völkische Stützpunkte aufzubauen und durch die AfD die Faschisierung voranzutreben.

Für Antifaschist*innen gibt es also nichts zu feiern beim Sommerfest. Vielmehr gilt es, das ungestörte und gemütliche Zusammentreffen der Menschenfeind*innen unmöglich zu machen. Es ist an der Zeit, dass Schnellroda als bundesweites Problem in den Fokus genommen wird und der rechte Spuk rund um Götz Kubitschek endlich beendet wird.

Deshalb rufen wir dazu auf: Kommt im Sommer in den Saalekreis und macht deutlich, dass Schluss ist mit der Fascho-Feierei. Keine Ruhe für das Sommerfest, denn wir widersetzen uns!

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